Die Anwendung DES WÄRMEKORBES

Erdwärme - nutzen Sie die kostenlose Energie Ihres Grundstücks! Noch ist das Heizen mit Erdwärme in Deutschland eher eine Seltenheit. Nur rund 4 Prozent aller Neubauten nutzen bisher die umweltfreundliche Wärmepumpentechnik.

In der Schweiz liegt der Anteil der mit Erdwärme beheizten Neubauten bei rund 40 Prozent, in Schweden sogar bei über 50 Prozent. Hierfür gibt es zwei einfache Gründe: Erdwärme läßt sich fast überall nutzen, und sie steht das ganze Jahr über als kostenlose Energiequelle zur Verfügung. Das Erdreich verfügt als lebendiges System über unvorstellbare Energiemengen. Diese Energie erneuert sich ständig durch die Einwirkung von Regen und Sonne. Und so funktioniert das Heizen mit Erdwärme:

Aufnahme der kostenlosen Energie mit im Erdreich verlegten Kollektoren, Nutzbarmachung dieser Energie und Umwandlung in Heizwärme für die Wohnräume mit Hilfe einer Wärmepumpe.



Erdwärmeheizung - einfach und effizient Bestehend aus einem im Erdreich verlegten Erdwärmekollektor, einer Wärmepumpe und einem Wärmeverteilungskreislauf bietet die Erdwärmeheizung Lösungen, die sich an die meisten Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser anpassen lassen.

Die Rohre werden mit einem Kältemittel gefüllt. Dieses Mittel wird 3°C unter die Erdtemperatur gekühlt. Beim Durchlaufen durch das Erdreich nimmt das Kühlmittel die Wärme der Erde auf, um gasförmig zu werden. Beim Kompremieren des Gases wird die Wäreme frei, die an das Haus abgegeben werden kann. Dieser Kreislauf setzt sich solange fort bis der Boiler und die Räume die gewünschten Temperatur erreicht haben. Eine Wärmepumpe bezieht Strom aus dem Netz und treibt damit den Kompressor an, der aus dem Erdreich oder Grundwasser weitere Wärme entnimmt. Dadurch kommen auf einen Teil Strom zusätzlich 2 bis 3 Teile kostenlose Wärme aus der Natur. Die Heizkosten entstehen also rein durch den Stromverbrauch für die Pumpe bzw. des Kompressors. Das Erdwärmesystem funktioniert auch noch bei –20° Außentemperatur.

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